Rösch Gruppe

Pressemitteilungen

PRESSEERKLÄRUNGEN
der RÖSCH Gruppe
 

29.11.2016

Unternehmerpreis  „Agricola“ geht an die Rösch Agrar GmbH

Am 29.11.2016 fand der diesjährige Landwirtschaftliche Unternehmertag im Dorint Sanssouci Berlin Potsdam statt. Im Mittelpunkt stand die Ehrung der Preisträger des mit 7.000 Euro dotierten landwirtschaftlichen Unternehmerpreises „Agricola“: Ins Rennen gingen 10 landwirtschaftliche Betriebe, nominiert von 10 Volksbanken Raiffeisenbanken; eine 5-köpfige fachkundige Jury entschied über die Preisträger. Der diesjährige von den Volksbanken Raiffeisenbanken in Brandenburg vergebene Preis geht an die Rösch Agrar GmbH.

Auch in der aktuell schwierigen Situation der Milchwirtschaft und unerfreulichen Getreidepreisen „stehen wir zu den Bauern und zur Landwirtschaft“, betonte Frank Robby Wallis, Vorstand der Brandenburger Bank Volksbank-Raiffeisenbank, stellvertretend für die Gastgeber. „Die Agrarbetriebe prägen auf vielfältige Weise das Bundesland, nicht zuletzt als zuverlässige Arbeitgeber in strukturschwachen Regionen. Sie sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Brandenburg und wichtige Geschäftspartner für die Volksbanken Raiffeisenbanken. Die Familie Rösch, die ich neu kennenlernen durfte, habe ich als sehr engagierte Branchenvertreter erlebt.“

In diesem Jahr hieß der Themenschwerpunkt des Agricola "Landwirtschaft - mehr als Agrarproduktion". Ausgezeichnet wurden landwirtschaftliche Unternehmen, die erfolgreich nachhaltige Maßnahmen der Landschaftspflege realisiert haben und die sich neben wirtschaftlichem Geschick in sozialen Fragen, Ehrenämtern und gesellschaftlicher Verantwortung hervorgetan haben.

Für Seniorchefin Petra Rösch ist der Preis eine schöne Anerkennung für viel harte Arbeit in all den Jahren. Er steht auch symbolhaft für ihr unermüdliches Engagement um das kulturelle Leben und die Vereine des ländlichen Raumes sowie für ihren Kampf um die Lausitzer Heimat.

Juniorchef Hagen Rösch hob in der nachfolgenden lebhaften Podiumsdiskussion mit Vertretern des Ministeriums, der Wissenschaft und Industrie die schwierige Rolle des Mittelstands hervor: „Wir sind die Rohstoffproduzenten, haben deshalb nur wenig Einfluss auf die Preise für unsere Produkte. Was also bleibt allen Agrarunternehmern und Betriebsleitern hier im Saal: die Kostenschraube. Die müssen wir runterdrehen, wo es nur geht.“

Unter den zahlreichen Gratulanten waren neben Berufskollegen und Bankvertretern auch viele Lausitzer Bürger, denen der Weg der Rösch Gruppe sehr am Herzen liegt. Das Unternehmen sagt allen ein dickes Dankeschön!

 


28.10.2016

Rösch Gruppe schließt Investitionsoffensive in Landtechnik ab

Moderne Landwirtschaft ist heute untrennbar mit modernen Maschinen verbunden. Ihre harte und permanente Beanspruchung auf den Feldern und Äckern macht kontinuierliche Investitionen in neue Technik notwendig, um Investitionsstaus und Werteverzehr zu verhindern.

Die Rösch Gruppe hat deshalb – trotz verheerender Milchkrise – im Frühjahr 2016 eine Investitionsoffensive in neue Landtechnik gestartet. In weniger als 6 Monaten wurden neben einem 5-Schar-Pflug und einem 163-PS-Schlepper neue Erntemaschinen (6-Schüttler-Mähdrescher und 500-PS-Feldhäcksler) gekauft, um schlagkräftig in die Saison 2017 zu starten. Zudem wurde in neue Wiegetechnik zur Ernteerfassung investiert.

„Mit Landtechnik verhält es sich wie mit Aktien“, erläutert Hagen Rösch, „man sollte sie nicht kaufen, wenn sie in aller Munde sind. Man muss sie antizyklisch kaufen, also dann, wenn die Nachfrage schwach ist und sich keiner dafür interessiert.“ Die anhaltende Milchkrise und niedrigen Getreidepreise hätten das Unterfangen dennoch nicht einfach gemacht. „Es war harte Arbeit, aber es hat sich gelohnt und nicht nur die Marktführer bauen erstklassige Maschinen. Am Ende muss die Technik kostenmäßig zu den Produkten passen, die sie ernten wird. Ich denke, dass uns das Projekt gut gelungen ist.“

Als Abschluss der diesjährigen Investitionsoffensive wurde am 28.10.2016 ein nagelneuer Feldhäcksler RSM 1403 der Marke Rostselmash mit Kemper Maisgebiss geliefert.
 

 

 

      
   

28.05.2016

25 jähriges Jubiläum

1991:  MUT + HARTE ARBEIT.

2016:  HARTE ARBEIT  + MUT.

 

Am 28. Mai 2016 feierte die Rösch Gruppe im Kulturhaus Proschim mit über 200 geladenen Gästen ihr 25jähriges Jubiläum. Petra Rösch und Hagen Rösch hielten stellvertretend für die Firma und für die Familie zwei fesselnde und einprägsame Reden. Livemusik mit den Gellis – Music & Entertainment, ein überragendes Buffet (natürlich vom firmeneigenen Partyservice), ein einladender Biergarten und anregende Gespräche in sommerlicher Atmosphäre machten den Abend zu einem tollen Ereignis.

Petra Rösch ließ den Blick auf die Anfänge des Unternehmens zurück schweifen und sprach in einer emotionalen Rede so manchem einstigen Weggefährten aus dem Herzen. Hagen Rösch skizzierte mit klaren Worten und bildhaften Vergleichen, welche Philosophie er verfolgt und wie er sich die Zukunft der Firma vorstellt.

Vor 25 Jahren stand Mut an allererster Stelle, der Mut „etwas zu unternehmen“. Verantwortung für Infrastruktur und Menschen zu übernehmen und etwas gänzlich Ungewisses zu wagen. Harte Arbeit bis tief in die Nacht gehörte wie selbstverständlich dazu. Heute braucht es noch immer Mut für neue Projekte und komplexe Entscheidungen. An erster Stelle aber steht wohl die harte Arbeit, um in der nächsten Generation das fortzuführen und weiterzuentwickeln, was Petra und Gerhard Rösch in einem Vierteljahrhundert aufgebaut haben.

 

 

 

25.11.2014 | Lausitzer Rundschau

Sicherer Betrieb!

Der Firmenverbund Proschim ist in der Landwirtschaft zu Hause, betreibt eine Fleischerei, produziert Ökostrom – und achtet überall auf guten Arbeits- und Gesundheitsschutz: Am Montag wurde die Unternehmensgruppe durch die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau als "sicherer Betrieb 2014" ausgezeichnet. Diese Ehrung bekommen laut Berufsgenossenschaft nur drei Firmen in Ostdeutschland.

Die Fachleute hatten zuvor den Firmenverbund genau unter die Lupe genommen. "Wir waren überall. Und ich bin wirklich überrascht, wie sehr hier auf eine sichere Arbeitsweise Wert gelegt wird", resümiert Marika Belka von der Berufsgenossenschaft. Überprüft worden seien die technische Sicherheit, der Zustand der einzelnen baulichen Anlagen, potenzielle Gefahrenorte und vieles mehr. "Wenn tatsächlich hier und dort Gefahren erkannt wurden, hat die Unternehmensgruppe sofort reagiert und innerhalb von 14 Tagen für Abhilfe gesorgt", berichtet Jürgen Jacob, ebenfalls von der Berufsgenossenschaft.

Nach Angaben von Jürgen Kulmann, dem zuständigen Abschnittsleiter für Berlin/Brandenburg bei der Sozialversicherung, passieren die meisten Unfälle im Umgang mit Tieren. "Nämlich dann, wenn Routine in die Arbeit einzieht." Etwa 97 Prozent der Unglücksfälle seien auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen. Ein Schwerpunkt ist die Arbeit an Maschinen.

Ungefähr 15 000 Unfälle registriert die Berufsgenossenschaft jährlich in den neuen Bundesländern, davon 3000 in Berlin und Brandenburg. "Die Anzahl bewegt sich seit mehreren Jahren auf diesem hohen Niveau", weiß Kulmann.

Die Proschimer Familie Rösch, die den Firmenverbund mit 85 Mitarbeitern führt, ist stolz auf die Ehrung. Schließlich sei die Unternehmensgruppe in verschiedenen Branchen tätig, die immer wieder neue Herausforderungen an die Sicherheit der Arbeitsplätze stellen. "Wir haben es mit unterschiedlichsten Gesetzen zu tun. Das macht es nicht gerade einfach", bringt es Hagen Rösch auf den Punkt. Nicht zuletzt würden die Angestellten auch die Maßnahmen der Unternehmensführung honorieren.

Der letzte Unfall in der Proschimer Firmengruppe sei mehrere Jahre her. Damals habe eine Färse einem Mitarbeiter eine Sehnenverletzung zugezogen. Seitdem war Ruhe. "Und das wird auch so bleiben", sagt Petra Rösch.

Sicherer Betrieb!
Petra (2.v.r.) und Hagen Rösch (M.) freuen sich über die Auszeichnung als "sicherer Betrieb 2014". Jürgen Jacob (l.), Jürgen Kulmann und Marika Belka überreichten auch eine Prämie von 500 Euro.

 


14.10.2014

Fleisch ist geil! + Männer gesucht!

Fleisch ist geil! + Männer gesucht!Mit frischen Slogans und jungem Personal hat die Landfleischerei Proschim in den zurückliegenden Wochen an drei verschiedenen Ausbildungs- messen der Region teilgenommen und einmal mehr für Furore gesorgt. Die Resonanz war gewaltig. Sowohl in Spremberg als auch in Hoyerswerda und Senftenberg bekamen wir so viel positives Feedback wie nie zuvor. Der Fokus lag in diesem Jahr auf den Berufen Fleischer und Verkäuferin. Die jungen Leute schmunzelten, nutzten unser Gewinnspiel und zeigten sich überrascht, wie abwechslungsreich und spannend Berufe im Handwerk sind. Rege Nachfrage bestand auch nach Ausbildungsplätzen in unseren verbundenen landwirtschaftlichen Unternehmen, konkret nach dem Landwirt, Tierpfleger und Mechaniker.

Für 2015 planen wir Messeauftritte als Unternehmensgruppe mit allen 6 Berufen, in denen wir derzeit eine Ausbildung anbieten. Alle Jungs und Mädels können sich schon vorab auf unseren Webseiten (Rubrik Karriere » Schüler) über unser Azubi-Programm informieren und sich gern bereits heute bei uns bewerben.

Fleisch ist geil! + Männer gesucht!

 


25.05.2012

Energieeffizienz als zentraler Baustein der Energiewende



Rösch Gruppe startet die Initiative "Ich spar uns die Energie!"

Energieeffizienz ist laut Bundesregierung eine "tragende Säule der Energiewende". Seit 2008 hat das Bundesumweltministerium deshalb mit der nationalen Klimaschutzinitiative zahlreiche Projekte initiiert, mit Hilfe derer Energie effizienter genutzt und dadurch Emissionen gemindert werden können.

Da die Rösch Gruppe mittlerweile als Vorzeigezentrum für saubere und erneuerbare Energiegewinnung gilt, wollen wir nun auch mit unserem unternehmenseigenen Energieeffizienz-Konzept sowie durch umweltbewusstes und energiesparendes Verhalten beeindrucken.

"Ich spar uns die Energie!" ist eine Initiative, mit Hilfe derer wir all unsere Mitarbeiter, Partner und Lieferanten animieren möchten, sparsam und effizient mit Ressourcen wie Strom, Wärmeenergie oder Diesel umzugehen. Wir wollen durch unternehmens- und branchenübergreifende Sparmaßnahmen erreichen, dass jeder zur Steigerung unserer Energieeffizienz beiträgt und gleichzeitig den Ausstoß von klimaschädlichen CO2-Emissionen mindert. Dies sind wir unseren nachfolgenden Generationen schuldig.

 


01.03.2012

Mythos "PROSCHIMER RIND" lebt

Es erfüllt uns mit besonderem Stolz, mitteilen zu können, dass die Landfleischerei Proschim erneut mit dem "pro agro"-Qualitätssiegel zertifiziert worden ist – und damit Frische und exzellente Qualität unseres Rindfleisches zum wiederholten Male bestätigt wurden.

Die "pro agro" Brandenburg verleiht alljährlich den "pro agro"-Marketingpreis in den Kategorien "Produktinnovation" und "landtouristische Angebote". Dabei wird insbesondere die hervorragende Qualität von Produkten und Erzeugern ausgezeichnet. Hierzu zählt auch unser Markenmythos "PROSCHIMER RIND". Er ist unverwechselbar und steht für Lausitzer Qualitätsfleisch mit besonderer Herkunftsgarantie. Unser Rindfleisch stammt ausschließlich aus eigener Aufzucht, eigener Mast und eigener Vor-Ort-Schlachtung. Dieser Kreislauf ist Grundlage unseres Premiumfleisches, das sich sowohl regional als auch überregional immer größerer Beliebtheit erfreut.

Zukünftig plant die Landfleischerei Proschim, ihre regionale Qualitätsführerschaft im Bereich Kalb- und Rindfleisch kontinuierlich auszubauen, um noch mehr Gourmets an unseren leckeren Fleischspezialitäten teilhaben zu lassen.

 


03.01.2012

Nur noch Ökostrom 

In Sachen Energiewende ist im Firmenverbund Proschim schon viel passiert. So hat die PRENAC GmbH seit ihrer Gründung im Jahre 2010 die umweltschonende Solarstromgewinnung in Proschim enorm vorangetrieben. Innerhalb kürzester Zeit wurden insgesamt 8 Solarkraftwerke geplant, gebaut und mit einer Leistung von 860 kWp installiert. Damit ist die PRENAC GmbH unser aller Ziel ein Stück näher gekommen, nämlich ein Zeitalter vollständig sauberer Energiegewinnung.

Gemeinsam mit dem Biogaskraftwerk der Landwirte GmbH Terpe-Proschim, welches bereits im November 2007 mit einer Grundlastleistung von 536 kWel ans Netz ging, errechnet sich für den Firmenverbund Proschim eine aktive Ökostromleistung von stolzen 1,4 MW. Zahlreiche kleinere Photovoltaik- und Solarthermieanlagen von Proschimer Privatpersonen vervollständigen das Ortsbild.

Mit diesen erfreulichen Zahlen ist der Firmenverbund Proschim und mit ihm der Ort endgültig zu einem Vorzeigezentrum des neuen Energiezeitalters geworden. Seit dem 01.01.2012 erfolgt auch die gesamte Stromversorgung des Firmenverbundes mit all seinen Standorten, Filialen und landwirtschaftlichen Produktionsanlagen ausschließlich aus Erneuerbaren Energiequellen. Damit werden jährlich mehrere tausend Tonnen klimaschädliches CO2 eingespart, wird die Umwelt entlastet und gleichzeitig ein gutes Stück zur Energiewende in Deutschland beigetragen.

 


23.05.2011

20 Jahre harte Arbeit

Über 10.000 begeisterte Gäste auf unserem Hoffest

Einen überwältigenden Zuspruch von Gästen aus der näheren Umgebung, aber auch von sehr weit weg, fand unser Hoffest am 22. Mai anlässlich unseres 20jährigen Bestehens. Mit einer Vielzahl bunter Attraktionen für Jung und Alt sowie den Stargästen Tom Astor und Uta Bresan präsentierte sich der Firmenverbund mit all seinen umfangreichen Geschäftsfeldern und seiner Gastfreundschaft und machte diesen Tag zu einem unvergesslichen Volksfest.
Wir bedanken uns für die zahreichen Glückwünsche und Komplimente, für die Unterstützung aller Helfer und das Lob unserer Gäste. Wir haben mit diesem Tage die Leistungen und Errungenschaften aus 20 Jahren harter Arbeit würdigen wollen und freuen uns auf die vor uns liegende Zukunft des Firmenverbundes Proschim.

 


14.03.2011

„Fukushima ist überall!“ – Nein zu Kohle, CCS und Atom
Firmenverbund Proschim fordert und forciert das Zeitalter Erneuerbarer Energien

Mit allergrößten Betroffenheit und Sorge haben die Unternehmen des Firmenverbundes Proschim die Ereignisse um das Jahrhunderterdbeben und den folgenden Tsunami in Japan verfolgt. Die daraus resultierende Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk FUKUSHIMA zählt zu den schlimmsten atomaren Zwischenfällen in der Geschichte der Atomkraftnutzung.

Sie reiht sich ein in eine immer dichtere Folge von Umweltbedrohungen durch fossile Energiegewinnung. Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko 2010, das austretende Gas im CO2-Endlager im kanadischen Saskatchewan und die aktuelle atomare Katastrophe in Fukushima machen deutlich, dass das Zeitalter der fossilen Energiegewinnung so schnell wie nur möglich der Vergangenheit angehören muss. Der Firmenverbund Proschim trägt mit seinem Biogaskraftwerk, seinen Solarkraftwerken und seiner klimaneutralen Wärmegewinnung erheblich dazu bei, dass solche Umweltkatastrophen zukünftig vermieden werden und nachfolgende Generationen eine lebenswerte Erde vorfinden.

Der Verbund ruft deshalb die Landes- und Bundesregierung als auch die Energiekonzerne mit äußerstem Nachdruck dazu auf, ihren klangvollen Worten eines erneuerbaren Energiezeitalters auch endlich Taten folgen zu lassen, von Atomkraft und Braunkohle abzurücken – bevor es zu spät ist!

 


18.06.2010

Nackt unter Wölfen
Agrargesellschaft mbH Proschim protestiert auf das Schärfste gegen Wolfsverniedlichung


In der Nacht zum 02. Mai 2010 haben in der Lausitz lebende Wölfe zum ersten Mal eine Rinderherde angegriffen und dabei 3 Kälber der Agrargesellschaft mbH Proschim gerissen. Diese ist Teil des Firmenverbundes Proschim.
Die Unternehmensleitung des Firmenverbundes Proschim zeigt sich bestürzt über die Haltung des Brandenburgischen Landesumweltamtes, wonach der Angriff eine Ausnahme im Jagdverhalten der Wölfe sei und die Rinderherden durch ihre Mutterkühe geschützt seien, die sich „in der Regel wehren“. Die Realität sieht anders aus: Im Juni ist ein weiteres Kalb gerissen worden, auch die Nachbarherde eines befreundeten Unternehmens hat Verluste zu verzeichnen. Zeitgleich wird Deutschland als „Wolfserwartungsland“ deklariert, in dem die jetzt lebende Wolfspopulation von 50 Tieren auf 1000 anwachsen soll.
Das Berlin-Institut schrieb bereits in seiner Studie „Deutschland 2020“ im Jahre 2004 über die Lausitz: „`Wo der Mensch geht, kommt der Wolf` […] zwei Rudel jener Tiere, die in Mitteleuropa seit 200 Jahren als ausgestorben galten.“

Mit äußerstem Nachdruck verurteilt die Unternehmensführung des Firmenverbundes Proschim eine Politik, die ein Raubtier schützt und die Menschen ihm gegenüber schutzlos macht! Die unterschiedliche Gewichtung von Arbeitsplatzerhalt – gerade in einer derart strukturschwachen Region – und Wildnisromantik ist in einem Maße frappierend, die beispiellos ist! Dies ist eine ganz harte Protestnote.

 


19.05.2010

Cottbuser Filiale aufgehübscht
Landfleischerei Proschim feiert Wiedereröffnung der Filiale in CB-Sachsendorf

Landfleischerei Leueröffnung Die Monate ungeduldigen Wartens hatten am 19. Mai 2010 ein Ende. Mit Willkommensangeboten und frischen Proschimer Bratwürsten vom Grill feierte die Landfleischerei Proschim die Wiedereröffnung ihrer schicken Filiale im NORMA-Markt in der Boxberger Straße in Cottbus. Der gesamte Markt war umgebaut worden, und mit ihm auch die Proschimer Filiale.
In strahlendem Glanz werden die Cottbuser Kunden seitdem mit dem Unternehmensslogan „Wir sind die Lausitz!“ begrüßt, der die tiefe Verwurzelung der Proschimer mit der Region ausdrückt.
Pünktlich zur Grillsaison können nun auch die neuen Grillspezialitäten der Landfleischerei Proschim probiert werden. Mit großem Interesse ließen sich zahlreiche Gillfreunde schon am 19. Mai von den freundlichen Verkäuferinnen erklären, wie man Schwarzbiersteaks und Kartoffelspieße richtig zubereite – und was Oxxsenfetzen seien. Nur so viel sei an dieser Stelle verraten: die schmecken überirdisch gut.

 


22.03.2010

Digitale Ernte
wir-sind-die-lausitz.com wird offizielle Plattform des Firmenverbundes Proschim

Mit dem 22. März 2010 markiert der Firmenverbund Proschim – mit seinem Leitunternehmen Landwirte GmbH Terpe-Proschim – einen weiteren Meilenstein seines neuen Markenauftritts: wir-sind-die-lausitz.com wird die offizielle Internetseite des Verbundunternehmens.
Das Unternehmen unterstreicht damit seine ambitionierte Vorreiterrolle unter den Lausitzer Landwirtschaftsbetrieben. Die Bedeutung des Mediums Internet nimmt weiter zu, als Informations- und Publikationsplattform, aber auch in Fragen der Imagebildung und Geschäftsanbahnung. Dies hat das Unternehmen erkannt und auch hier einen guten Schritt nach vorn gemacht. Der Weg geht weiter, und die nächsten Projekte werfen bereits ihre Schatten voraus.

 


20.01.2010

Firmenverbund Proschim wird Modellbetrieb für Mongolisches Agrarministerium

Die Überraschung stand Petra und Gerhard Rösch, den Verantwortlichen der Proschimer Landwirtschaftsbetriebe, deutlich ins Gesicht geschrieben. Nachdem sich ja bereits im Herbst 2009 immer größer werdende Delegationen des Mongolischen Ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur Erkundung in Proschim eingefunden hatten, wollte sich am 15. Januar nun auch T. Badamjunai, Minister für Ernährung und Landwirtschaft der Mongolei, höchstpersönlich von dem modernen Rinderzuchtkonzept der Landwirte GmbH überzeugen, welches zukünftig als Modell für das Mongolische Agrarministerium dienen soll. B. Davaadorj, Botschafter der Mongolei in Berlin, hatte ihm von den überaus positiven Eindrücken seiner Besuche in Proschim erzählt.

„Als sich der Minister selbst ankündigte, war ich schon ein bisschen stolz“, erzählt Petra Rösch strahlend, die gerade erst auf der Grünen Woche die Brandenburgische Agrarministerin Jutta Lieske mit ihren Proschimer Jerkys begeistern konnte, „als gelernte Rinderzüchterin ist dieses Thema natürlich eine ganz besondere Herzensangelegenheit für mich. Und die erste Delegation war ganz hin und weg von unseren beiden Mastrassen, den Uckermärkern und dem Fleckvieh.“

Entstanden ist der Kontakt im Herbst 2009. Der Landesbauernverband Brandenburg suchte damals einen geeigneten Landwirtschaftsbetrieb für Botschafter B. Davaadorj, bei dem Schlachtung und Vermarktung in einer Hand liegen. Die Wahl fiel auf einen ihrer Brandenburgischen Vorzeigebetriebe, die Landwirte GmbH mit ihrer registrierten Rinderkleinschlachtstätte, in der für die Landfleischerei Proschim geschlachtet wird.

„Die mongolischen Delegationen haben sich mehrere deutsche Betriebe angesehen“, erklärt Gerhard Rösch, der Minister T. Badamjunai am 15. Januar begleitet hat, „auch große Schlachthöfe waren darunter. Aber unsere Verhältnisse fanden sie am passendsten für ihr Vorhaben, die mongolischen Bauern mit ihrer nomadischen Lebensweise ein wenig sesshafter zu machen.“
Voll des Lobes sei der Minister gewesen über den Proschimer Schlachthof und die professionelle Verarbeitung der Rinder, die den mongolischen Yaks ähnlich seien.

Die Mongolei ist viermal so groß wie Deutschland, hat aber die niedrigste Bevölkerungsdichte weltweit. Gebirge und trockene Hochebenen wechseln sich ab, im Osten des Landes breiten sich Steppen und die Wüste Gobi aus. Neben der Hauptstadt Ulan Bator gibt es kaum größere Städte, die Mehrzahl der 3 Millionen Menschen lebt in Dörfern und Jurten-Siedlungen. Trotz seiner gewaltigen Landesgröße ist nur weniger als 1 Prozent landwirtschaftlich nutzbar. Die Bauern ziehen mit ihren Yak-Herden durchs Land. Geht es nach T. Badamjunai, sollen die Mongolen, das sagenumwobene Reitervolk von einst, sesshafter werden, sich zumindest mit ihrem Schlachtvieh an festen Orten einfinden. Ein Betrieb nach Proschimer Vorbild soll das Pilotprojekt werden.

Die Delegation um den Minister sei wissbegierig und aufgeschlossen gewesen, erzählt Gerhard Rösch, besonders die Studenten, die ihn begleitet haben, seien sehr interessiert an den Deutschen und Europäischen Hygienestandards gewesen.
„Hätte mich früher jemand nach der Mongolei gefragt, wäre mir spontan Dschingis Khan eingefallen“, erklärt er schmunzelnd, „aber so freundlich wie unsere Gäste war der wahrscheinlich nicht.“

Großen Spaß habe ihm der Besuch gemacht, und er habe viel über das ferne Land in Zentralasien gelernt. Abschließend vereinbarte er mit der Delegation, regelmäßig in Verbindung zu bleiben und auch weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen.
Damit demnächst auch ein Hauch der Lausitz in der großen Mongolei weht.